Die Arbeit beim Inhouse Consulting steht oftmals am Anfang eines beruflichen Werdegangs innerhalb der Merck-Gruppe
Die Arbeit beim Inhouse Consulting steht oftmals am Anfang eines beruflichen Werdegangs innerhalb der Merck-Gruppe
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Berufserfahrung obligatorisch, Doppelqualifikation erwünscht

Hans-Jürgen Müller berichtet direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsleitung von Merck.  Das zeigt die Bedeutung des Bereichs und garantiert eine hohe Unabhängigkeit. Die Erwartungshaltung an die Berater ist hoch, aber trotzdem ist die Work-Life-Balance ausgewogener als bei externen Beratungen. Obwohl fast ein Drittel der Tätigkeiten in den Merck Gesellschaften außerhalb der Zentrale durchgeführt werden, sind wochenlange Aufenthalte im Hotel nicht die Regel.
Von Kandidaten verlangt Müller zwei bis höchstens fünf Jahre Berufserfahrung, er will keine Dauerberater. Die Kandidaten sollen dienstleistungsorientiert sein, selbstbewusst und belastbar. 80 Prozent haben Chemie- oder Pharmakenntnisse. Aber er stellt auch Wirtschaftswissenschaftler ein oder Ingenieure, einmal sogar einen Literaturwissenschaftler.
Für Hochschulabsolventen bietet Inhouse Consulting ein Traineeprogramm. Die Ansprüche sind hoch, aus 150 bis 200 Bewerbungen im Jahr werden nur fünf Trainees ausgewählt. Gesucht werden Berufsanfänger mit Doppelqualifikation. Klassisch sind ein naturwissenschaftlich-technisches Studium und anschließend ein MBA. Die Trainees arbeiten insgesamt zwei Jahre lang im Consulting und in zwei bis drei Geschäftsbereichen oder Funktionen von Merck. Nahezu alle landen später in Managementpositionen von Merck. „IC bietet  eine gute Möglichkeit, sich im Unternehmen auf das hinzuentwickeln, was am Besten zu einem passt“, resümiert Ex-Trainee Peter Lamken als einer von vielen Alumnis.