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Heather Kenalty, EMD-Serono-Mitarbeiterin, hat faszinierende Fotos von Menschen mit Multipler Sklerose gemacht
Ein Strahlen, wie man es von Menschen kennt, die mit sich und der Welt im Reinen sind. Ein offenes Lachen, das fast alle Zähne zeigt. Augen, die von Zufriedenheit und Dankbarkeit erzählen. Dankbar, das ist auch das Wort, das unter Bill Cowpers Foto steht. Bill ist einer von zwölf Menschen, den die EMD-Serono-Mitarbeiterin Heather Kenalty für einen Kalender mit Menschen, die an Multipler Sklerose leiden, aufgenommen hat. Bills Monat ist der Dezember. Das Jahresende also für einen Mann, der in seiner Krankheit, der Multiplen Sklerose (MS), aber definitiv kein Ende sieht, sondern dankbar ist für jede Stunde, die er lebt.
Heather, 34, arbeitet für EMD Serono in Kanada und hat mit dem Kalender „Life is Beautiful“ 2009 ein außergewöhnliches Projekt gestartet. Im Marketing betreut sie unter anderem das MS-Medikament Rebif®, privat liebt sie das Fotografieren. Als ihr Team überlegte, wie man sich noch stärker und über den Job hinaus für MS-Patienten engagieren könnte, kam ihr die Idee, einfach das Hobby mit dem Beruf zu verbinden. Sie produzierte einen Kalender für MS-Patienten – mit MS-Patienten. „Ich wollte keine Olympia-Gewinner oder Mount-Everest-Besteiger zeigen, sondern gewöhnliche Menschen, die trotz ihrer Krankheit ein normales Leben führen“, erzählt Heather. Von Ärzten und Schwestern ließ sie sich Menschen wie Bill Cowper empfehlen, Menschen, die an Multipler Sklerose leiden, sich aber von ihr nicht dominieren und unterkriegen lassen. „Ihr Leben besteht nicht aus der Krankheit. Sie lieben das Leben für das, was es ist“, erzählt Heather, die von der Stärke der Patienten beeindruckt war.
Zwölf Menschen bat sie vor ihre Kamera, für jeden Monat einen. Zuvor stellte sie ihnen eine Frage: „Wie würden Sie sich mit einem Wort beschreiben?“ „Positiv“, „unaufhaltsam“, „optimistisch“ waren die Antworten. Oder eben „dankbar“, wie Bill es ausdrückte. Der 34-Jährige lebt in Toronto und weiß seit 1998 von seiner unheilbaren Krankheit. „Ich hatte einige schwere Zeiten, aber ich habe sie immer mit einem Lächeln genommen“, erzählt Bill. „Über die Zeit habe ich gelernt, mit den MS-Schüben umzugehen. Meist sind sie stressbedingt, also versuche ich, während der Arbeit einen Spaziergang zu machen oder mir mehr Zeit zu nehmen.“ Für ihn war es ein Privileg, dieses Projekt unterstützen zu dürfen, dessen Erlöse an die kanadische MS-Gesellschaft gehen. „Heather hat etwas Wundervolles getan, sie hat der MS ein neues Image gegeben.“
Zwölf Monate, zwölf Geschichten