Ökologie ist nur ein Aspekt unter vielen
Merck stellte 1993 seinen ersten Umweltbericht vor, der zweite folgte im Jahr des Börsengangs 1995. Umweltschutz ist auch heute weiterhin ein Kernthema der Berichte. Der aktuelle Report beispielsweise geht auf das Unternehmensziel ein, den Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu verringern. Doch schon nach der dritten Ausgabe von 1997 kristallisierte sich heraus, dass Ökologie nur ein Aspekt für ganzheitlich verantwortliches Wirtschaften sein kann: Die Öffentlichkeit interessierte sich zunehmend auch für soziale Aspekte im Unternehmen und in der Lieferkette, für Standards in Forschung und Produktion, für Compliance und Produktsicherheit. Daher erschien 2000 zunächst der Report „Responsible Care“, und seit 2003 zieht Merck nun alle zwei Jahre ein ganzheitliches Resümee mit dem Corporate-Responsibility-Bericht.
Von der Förderung der Bilharziose-Behandlung afrikanischer Kinder in Kooperation mit der WHO über die Weiterbildung der Mitarbeiter bis zur Sicherheit der Nanotechnologie: Die Bandbreite der Themen im Bericht ist weit gespannt. „Letztlich“, sagt Maria Schaad, „geht es darum, auf welche Weise das Unternehmen Geschäfte macht.“ Eine Basis dafür sind die Unternehmenswerte, deren Bedeutung für ihre tägliche Arbeit alle Mitarbeiter von Merck in einer Reihe von Workshops erarbeitet haben.
Der Gedanke der Corporate Responsibility ist fest in der Geschäftsphilosophie von Merck verankert – und zwar auf allen Ebenen. Seit 2007 sind die Themen der Corporate Responsibility direkt bei der Geschäftsleitung angesiedelt, Das gewährleistet die Ausführung und Umsetzung der Corporate-Responsibility-Idee im Alltag. Wie sich das Bild gegenüber dem Berichtszeitraum des aktuellen Reports verändert hat, wird der nächste CR-Bericht im Jahr 2011 zeigen – ein dann wiederum aktuelles Resümee mit Blick in die Zukunft auf dem Fundament von über 300 Jahren unternehmerischer Verantwortung.