Renommierte Wissenschaftler beraten Merck in Fragen der Bioethik
Renommierte Wissenschaftler beraten Merck in Fragen der Bioethik
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Die vielen Ethiken des Alltags

Das wiederum lenkt den Blick darauf, dass die praktische Ethik unterschiedlichsten Voraussetzungen folgen kann. So gesehen, gibt es verschiedene Ethiken. Die Gesetzesethik etwa orientiert sich am Befolgen von Geboten und Gesetzen, während die Güterethik danach fragt, wie rechtes Handeln auch immaterielle Güter wie die Gesundheit mehrt.

Die Tugendethik stellt Werte wie Tapferkeit und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt, die utilitaristische Ethik wiederum nimmt die Perspektive der Nützlichkeit für den Einzelnen und die Gesellschaft in den Blickpunkt. Mit der Verantwortungsethik traten zunächst theologische (Dietrich Bonhoeffer) und später ökologische Dimensionen (Hans Jonas) hinzu.

Doch eine philosophische Diskussion ist noch keine konkrete Antwort auf die Frage: „Was kann ich tun?“, die sich auch Unternehmen wie Merck stellen, wenn ihr Handeln in Forschung, Entwicklung und Produktion wesentliche Auswirkungen auf die Gesellschaft und das Bild vom zukünftigen Menschen hat.

Kant jedenfalls setzte mit seiner Antwort auf die Frage „Was kann ich tun?“ als Kategorischen Imperativ den Maßstab schlechthin: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Er hat zudem den Charme, dass er kein Individuum aus seiner Verantwortung für die Menschheit entlässt.
Die Experten beraten und zeigen neue Perspektiven auf
Die Experten beraten und zeigen neue Perspektiven auf
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Merck Bioethics Advisory Panel

Seit Anfang 2011 beraten renommierte Wissenschaftler Merck in Fragen der Bioethik. „Schon beim ersten Treffen dieses Merck Bioethics Advisory Panel“, so Florian Bieber, Chief Medical Officer von Merck und Vorsitzender des Gremiums, „haben uns diese hochkarätigen Experten zum Teil ganz neue Perspektiven aufgezeigt.“

Das Panel hat lediglich beratende Funktion, es trifft keine Entscheidungen. „Die Experten sollen unser Unternehmen frühzeitig über aufkommende Themen der Bioethik informieren und dafür sensibilisieren“, ergänzt Bieber. Innovative, biotechnologisch hergestellte Medikamente könnten Leiden lindern, würden dafür aber in grundlegende biologische Prozesse eingreifen. Eine Entwicklung, die von der Gesellschaft und in der Öffentlichkeit teilweise kontrovers diskutiert werde.

Die Mitglieder des Panels vertreten unterschiedliche Fakultäten und Sichtweisen:

Prof. Dr. Jochen Taupitz, Universität Mannheim
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung

Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Leiter des Ethikzentrums, Lehrstuhl für Angewandte Ethik

Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter, Universität zu Lübeck
Professur für Theorie und Ethik der Biowissenschaften

Prof. Dr. Jeremy Sugarman, Johns Hopkins University, Baltimore (Maryland/USA)
Harvey M. Meyerhoff-Professor für Bioethik und Medizin, Professor für Medizin, Professor für Gesundheitspolitik und Management

Prof. Dr. Dena S. Davis, Lehigh University, Bethlehem (Pennsylvania, USA)
Inhaberin eines Stiftungslehrstuhls für Gesundheit/Geistes- und Sozialwissenschaften

Prof. Dr. Jeanne Loring, Scripps Research Institute, La Jolla (Kalifornien, USA), Gründungsdirektorin des Center for Regenerative Medicine

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    „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Die Prinzipien Immanuel Kants beeinflussen die Ethik bis heute
    „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Die Prinzipien Immanuel Kants beeinflussen die Ethik bis heute
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