Seit Anfang 2011 beraten renommierte Wissenschaftler Merck in Fragen der Bioethik. „Schon beim ersten Treffen dieses Merck Bioethics Advisory Panel“, so Florian Bieber, Chief Medical Officer von Merck und Vorsitzender des Gremiums, „haben uns diese hochkarätigen Experten zum Teil ganz neue Perspektiven aufgezeigt.“
Das Panel hat lediglich beratende Funktion, es trifft keine Entscheidungen. „Die Experten sollen unser Unternehmen frühzeitig über aufkommende Themen der Bioethik informieren und dafür sensibilisieren“, ergänzt Bieber. Innovative, biotechnologisch hergestellte Medikamente könnten Leiden lindern, würden dafür aber in grundlegende biologische Prozesse eingreifen. Eine Entwicklung, die von der Gesellschaft und in der Öffentlichkeit teilweise kontrovers diskutiert werde.
Die Mitglieder des Panels vertreten unterschiedliche Fakultäten und Sichtweisen:
Prof. Dr. Jochen Taupitz, Universität Mannheim
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung
Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Leiter des Ethikzentrums, Lehrstuhl für Angewandte Ethik
Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter, Universität zu Lübeck
Professur für Theorie und Ethik der Biowissenschaften
Prof. Dr. Jeremy Sugarman, Johns Hopkins University, Baltimore (Maryland/USA)
Harvey M. Meyerhoff-Professor für Bioethik und Medizin, Professor für Medizin, Professor für Gesundheitspolitik und Management
Prof. Dr. Dena S. Davis, Lehigh University, Bethlehem (Pennsylvania, USA)
Inhaberin eines Stiftungslehrstuhls für Gesundheit/Geistes- und Sozialwissenschaften
Prof. Dr. Jeanne Loring, Scripps Research Institute, La Jolla (Kalifornien, USA), Gründungsdirektorin des Center for Regenerative Medicine |