Immer eine Lösung

Das Laser-Additiv Micabs® wiederum wird nicht als Pigment, sondern als Granulat geliefert, das vielen Polymeren zugesetzt werden kann, um dunkle Laserkennzeichnungen auf hellem Untergrund herzustellen. Im Unterschied zu dem üblichen Verfahren, den Kunststoff selbst mittels Laserstrahl und Hitze zu verfärben, enthält Micabs exakt definierte laseraktive Partikel, die bei Laserbestrahlung ihre Farbe ändern. Das Ergebnis ist eine konsistente Kennzeichnung unabhängig vom Polymer.
Wofür sich der Kunde letztlich entscheidet, hängt von seinen individuellen Interessen ab. Etwa davon, wie hoch die Markiergeschwindigkeit des Kunststoffs sein soll, oder ob die Markierung später maschinell oder visuell ausgelesen wird. Sowohl Lazerflair®- wie auch Micabs®-Pigmente erzielen hervorragende Ergebnisse. „Es gibt eben nicht eine einzige Lösung, denn dafür gibt es zu viele Kombinationen von Kunststoffen, Füllstoffen und Farbmitteln. Außerdem arbeiten die Laser-Hersteller mit zu unterschiedlichen Geräten. Deshalb wird es immer eine auf den Kunden zugeschnittene Anwendung geben“, erklärt Piening.
 
Lasermarkierungen im Alltag

Lasermarkierungen kommen heute in vielen Industriezweigen zur Anwendung. Etwa bei Flugzeugkabeln, die eine exakte und langlebige Markierung benötigen. Aber auch auf Bauteilen von Computern werden Informationen mittels Lasermarkierung geschrieben. Das hoffnungsvollste und derzeit spannendste Feld findet sich jedoch in der Lebensmittelindustrie. Weil einige unserer Produkte schwermetallfrei sind, können sie unbedenklich in Lebensmittelverpackungen verarbeitet werden. „Wir haben gerade anlässlich der Fußball-WM 2010 Anfragen zum Thema ‚Gewinnspiele in Flaschendeckeln’. Da trifft es sich gut, dass Coca-Cola die Micabs C-Typen für seine Packmittel freigegeben hat“, so Oliver Piening.