Versandboxen: Shipper & Vacutainer

Beim Versand kleinerer Erbitux®-Chargen kommen robuste „Shipper“ zum Einsatz. Diese gut isolierten Styropor-Kartons wurden speziell für den Medikamenten-Transport entwickelt und getestet. Sie nehmen nicht nur die Medikamenten-Verpackungen auf, sondern auch Kühlelemente und „Datalogger“ (siehe unten), bevor sie verschlossen und verplombt werden. Auf diese Weise gewährleistet Merck den Schutz des Produktes und die Einhaltung der Kühlkette über eine Dauer von bis zu fünf Tagen. „Vacutainer“ bieten die gleiche Sicherheit für den Transport großer Erbitux®-Chargen: Diese Aluminium-Boxen können ganze Paletten aufnehmen.

Zertifizierte Spediteure


Spediteure, die hochsensible Medikamente wie Erbitux® transportieren wollen, müssen sich vorher einer umfassenden Zertifizierung unterziehen. Dafür haben sie unter anderem nachzuweisen, welches Qualitätsmanagement sie verfolgen, wie sie ihre Mitarbeiter schulen und wie sie die Kühlgeräte kalibrieren. Zudem werden die Kühl-Lkws, mit denen sie die Erbitux®-Chargen transportieren, vor jedem Einsatz einem Sicht- und Geruchstest durch Merck-Mitarbeiter unterzogen.

Elektronische Überwachung: Datalogger


Jedem Shipper oder Vacutainer liegt ein Datalogger bei. Datalogger sind Mikrochips, die den Temperaturverlauf in Abständen von wenigen Minuten messen und dokumentieren – und das bis zu sieben Tage lang rund um die Uhr. Das funktioniert so ähnlich wie ein Fahrtenschreiber im Auto zur Dokumentation der Geschwindigkeit. Merck setzt die Datalogger ein, um während der gesamten Reise vom Kühlhaus bis zur Apotheke lückenlos zu dokumentieren, welchen Temperaturverhältnissen das Medikament ausgesetzt war.
Auf dem Weg in ein Zwischenlager übernehmen Mehrweg-Datalogger diese Aufgabe. Der Empfänger speichert den Lieferzeitpunkt über ein spezielles Endgerät auf den Mikrochips ein und schickt sie anschließend sofort an Merck zurück. Dort werden alle Daten ausgelesen, geprüft und archiviert. Der Hersteller kann den Vertriebsweg damit unmittelbar, aber auch langfristig nachvollziehen.
Apotheker wiederum werden über Einweg-Datalogger über den Zustand von Erbitux® informiert. Auf diese Weise können sie unmittelbar bei Erhalt der Ware prüfen, ob die Kühlkette stabil geblieben ist, seit das Medikament das Auslieferungslager verlassen hat. Nur wenn das der Fall ist, kann das Medikament an den Patienten weitergegeben werden. Der Datalogger wiederum verursacht keinen weiteren Aufwand, da er anschließend einfach in den Hausmüll gegeben werden kann.

 

"Shipper" sind gut isolierte Styropor-Kartons, die speziell für den Medikamenten-Transport entwickelt wurden
© Merck
"Shipper" sind gut isolierte Styropor-Kartons, die speziell für den Medikamenten-Transport entwickelt wurden  

 

In "Vacutainern" finden ganze Paletten mit Medikamenten Platz
© Merck
In "Vacutainern" finden ganze Paletten mit Medikamenten Platz