Teamwork: Beim Innospire-Bootcamp wird das Projekt gemeinsam technisch, rechtlich, patentrechtlich und auf sein Marktpotenzial hin untersucht
Teamwork: Beim Innospire-Bootcamp wird das Projekt gemeinsam technisch, rechtlich, patentrechtlich und auf sein Marktpotenzial hin untersucht
© Peter Thomas  
Kritik gehört zur Innovationskultur

Zum zweiten Innospire-Bootcamp 2011 gehört auch das Coaching durch den Marketing- Professor Stefan Stremersch von der Erasmus Universität Rotterdam. Stremersch ist Motivationsprofi, das zeigen seine Vorträge „Time to Market“ über den richtigen Zeitpunkt zur Entwicklung und Vermarktung eines Produktes und „Making your Presentation Rock!“ zur überzeugenden Vorstellung der eigenen Projekte vor der Grand Jury.
Aber der Ökonom kann auch mit harten Bandagen diskutieren: In den individuellen Coachings zusammen mit Ulrich Betz und Michael Gerards nimmt Stremersch die Businesspläne der Teams mit bohrenden Fragen auseinander. Doch die Teams wissen die Kritik zu schätzen: „Das macht unsere Ideen nur besser“, sagt Gerhard Jonschker. Der Chemiker gehört zum Team von Sabine Hartwig und Luc van der Heyden, er nennt Diskussionskultur und Zusammenhalt im Team neben dem Inhalt des Innovationsprojektes als wichtige Faktoren für den Erfolg.
Das bestätigt Michael Gerards: „Nicht nur Fachkompetenz ist wichtig, auch die Wellenlänge muss stimmen: Die Menschen brauchen das gleiche Ziel und die gleiche Vision.“ Rein organisatorisch hingegen ist die Kooperation von Mitarbeitern aus verschiedenen Kontinenten und Unternehmensbereichen kein Problem: Innospire setzt stark auf moderne Medientechnik, die über Veranstaltungen wie das Bootcamp hinaus eine intensive Kommunikation möglich macht.
Ulrich Betz und Michael Gerards leiten gemeinsam das Innospire-Projekt
Ulrich Betz und Michael Gerards leiten gemeinsam das Innospire-Projekt
© Peter Thomas  
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Arbeiten an neuen Produkten

Beim Bootcamp ist die Begeisterung darüber zu spüren, dass hier an potenziellen Erfolgsprodukten von Merck für die kommenden Jahre gearbeitet wird. Die von Professor Stremersch immer wieder eingeforderte Balance zwischen dem visionären Ansatz und der Möglichkeit, bald Umsätze zu generieren, haben sich die Teams längst als Maxime zu eigen gemacht.
Wenn die Grand Jury grünes Licht für die Finanzierung der Produktentwicklung gibt, steht dem Erfolg der im Bootcamp diskutierten Ideen nichts mehr im Wege. Um den Innospire-Prozess konsequent zu Ende zu gehen, hat Merck den sogenannten „Innovations-Inkubator“ eingerichtet. Dabei werden speziell ausgewählte Innovationsprojekte direkt von der Grand Jury finanziert und gefördert – genauso  bereichsübergreifend, wie auch die Innovationen von der ersten Idee bis zum Businessplan entwickelt worden sind.
Für die Mitarbeiter zählt aber nicht erst die Markteinführung eines Produktes als Erfolg, sagt Gerhard Jonschker – schon die Teilnahme an dem Prozess als Teammitglied sei eine wichtige Erfahrung: „Innospire ist eine der besten Ausbildungen, die Merck seinen Mitarbeitern bieten kann.“

 

Gerhard Jonschker, Chemiker bei Merck: "Innospire ist eine der besten Ausbildungen, die Merck seinen Mitarbeitern bieten kann.“
Gerhard Jonschker, Chemiker bei Merck: "Innospire ist eine der besten Ausbildungen, die Merck seinen Mitarbeitern bieten kann.“
© Merck