Nur kein Stress
Einen wesentlichen Anteil an den weiter wachsenden Erfolgen der Reproduktionsmedizin haben zeitgemäße Hormonpräparate. Die moderne Produktionstechnologie hat, neben sehr hoher Reinheit der Präparate, entscheidende Anwendungsvorteile. „Ein Durchbruch war die Entwicklung des kleinen Injektionsautomaten für Hormone“, erläutert Colin Howles, „denn dank ihm verschwinden nicht nur die weniger beliebten Spritzen – er stellt außerdem sicher, dass genaue Dosierung und perfekte Verabreichung des Präparats immer gelingen.“
Es sind oft die kleinen Fortschritte, die den großen Unterschied ausmachen, zum Beispiel eine neue Darreichungsform oder eine längere Verfügbarkeit eines Präparates im Körper, sodass es seltener gegeben werden muss. Daran arbeiten Howles und seine Kollegen. „Jetzt, da ich sehr genau weiß, wie aufreibend die Situation der Paare sein kann, bin ich umso motivierter, sie zu erleichtern“, sagt er – und sieht darin auch einen Beitrag zum Gemeinnutz: „Was brauchen unsere westlichen Gesellschaften heute dringender als Kinder?“

© Merck
Sechs Behandlungszyklen mussten Mai und Colin Howles hinter sich bringen, ehe der kleine Ewan Michael Alexander das Licht der Welt erblicken konnte